Bedienung

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Bedienung
Das Konzept der reduzierten Bedienung macht es erforderlich, notwendige Informationen auch auf anderem Weg als über Anzeigen in Form von Displays oder Kontrollleuchten mitzuteilen. Naheliegend ist hier die Form der Sprachausgabe, da hier mit einem Medium beliebige Informationen in Klartext ausgegeben werden können.
Umsetzung
Der HS ermöglicht das Versenden von IP-Telegrammen. Damit lassen sich im lokalen Netzwerk oder über Internet Informationen verteilen. Benötigt wird nun nur noch eine Applikation, die diese Telegramme empfängt und in entsprechende Sprachbefehle umsetzt. Hierfür wurde HS2Wav entwickelt, ein kleines Programm, geschrieben in Visual Basic 6, das über die Mircosoft Speech Engine die Sprachausgabe durchführt. HS2Wav ist die einzige Komponente im smarthouse213, die speziell entwickelt wurde, alle anderen Komponenten sind Standard. Als Alternative zu HS2Wav wäre der HSInfoman zu nennen, ein Tool  von Alfred A. Scherff, das die Idee von HS2Wav konsequent fortführt und die Sprachausgabe für weitere Funktionen nutzt, z.B. die Ansage von eingehenden Telefonanrufen oder das Vorlesen von Emails aus einem POP3-Postfach. Näheres dazu über www.hsinforman.de. Folgende Meldungen werden im Augenblick von HS2Wav ausgegeben. Einige der Sprachnachrichten werden einmalig ausgegeben, andere zyklisch bis zur Quittierung über EIB-Telegramme oder Aktionen in der Visualisierung wiederholt.

  • Waschprogramm beendet
  • Trockner fertig
  • Garage offen
  • Tor offen
  • Fenster xx offen
  • Tür xx offen
  • Bewegung im Garten
  • Gast öffnet Tor
  • Störung Heizung
  • Mülltone grün bereitstellen
  • Sie haben Post!
  • Besucher am Tor
  • Lüftung wurde deaktiviert
  • Herd noch eingeschaltet

PCs der Kinder

  • Bitte zum Essen kommen
  • PC ausschalten, schlafen!
  • Bitte Licht löschen!
  • Bitte herunterkommen!

Wie der HS-Infoman kann auch HS2Wav über eine Verknüpfung zum ISDN-Monitor den Namen eines Telefon-Anrufers ansagen. Ist der Anrufer noch nicht in der Datenbank vorhanden, so wird versucht, ihn mithilfe einer Telefonbuch-CD zu ermitteln. Neben der Ausgabe von Sprachnachrichten können natürlich auch Sounddateien im wav-Format abgespielt  werden.

Konventionelle Bedienung
Eine Bedienung völlig ohne Taster ist nicht praktikabel. Speziell Räume mit unterschiedlicher Nutzung
benötigen Bedienmöglichkeiten vor Ort. Im smarthouse213 sind dies die beiden Kinderzimmer und das
Schlafzimmer der Eltern. Vier der fünf verbauten 3-fach-Tastsensoren entfallen auf diese Räume. Der fünfte Tastsensor mit integriertem Stetigregler (TS2+) befindet sich im Wohnzimmer und dient als Reserve-
Lichtszenen-Geber. An der Haustür befindet sich ein 1-fach-Tastsensor, mit dem das Gebäude in den Zustand „Abwesend“ geschaltet wird. Dabei bedeutet die linke Wippe „ohne Garagenöffnung“, rechts „mit Öffnung Tor und Garage“. Als weitere Bedien- und Kontrollstationen fungieren vier Infodisplay2 an Haustür, im Bereich der Wohnzimmer-Sitzgruppe, im Bad und im Schlafzimmer. Hierüber lassen sich u.a. Garage und Tor schließen und die Lüftungsanlage verstellen. Im Arbeitszimmer des Hausherren befindet sich seit kurzem ein Gira Smartterminal, das hauptsächlich zur Steuerung von Tor und Garage sowie zum Öffnen der Haustür eingesetzt wird.
Die Visualisierung des Homeserver4 ist die zentrale Bedien- und Kontroll- Einheit der EIB-Installation.
Bewußt ohne aufwendige Grafiken gestaltet, lassen sich alle gängigen Gebäudefunktionen über die Startseite einsehen und bedienen. Die farbliche Kennzeichnung erleichtert die Orientierung: Schaltflächen
sind blau, Kontrollleuchten rot/grün, gelbe Flächen verzweigen in die entsprechenden Detailseiten.
Das rote Feld zeigt an, dass im DG Lichter eingeschaltet sind, ein Klick auf die gelbe Fläche öffnet die Seite mit allen Beleuchtungseinrichtungen des Hauses. Mit der blauen Schaltfläche werden alle Lichtquellen im DG gelöscht. Als weiteres Beispiel die Taste Tor, die im Gegensatz zur Bedienung der
Garage keine blauen Steuerfläche aufweist, denn die Bedienung des Tores wird über eine Detailseite vorgenommen, in die das Bild der Torkamera eingeblendet wird. Da der HS2 netzwerkfähig ist, laufen
Visualisierungen auch auf den PCs in den Kinderzimmern und im Arbeitszimmer. Die Kinder haben ein speziell eingerichtete Startseite für die Bedürfnisse ihres Zimmers. So können sie darüber die          Zeitschaltuhren ihrer Rollos verstellen oder die Weckfunktion per Licht/Rollo aktivieren. Im Schlafzimmer befindet sich, genauso wie in Bad, Wohnzimmer und Windfang ein Infodisplay2, über das verschiedene Funktionen abgerufen werden können. Da das Durchblättern der Displayzeilen recht umständlich ist, generiert der HS Statusmeldungen in Form von 14byte-Texten auf die erste Seite des Displays Speziell im Schlafzimmer wird die Displaybeleuchtung zur lautlosen Signalisierung benutzt. So werden offenstehende Fenster oder Türen im KG oder EG neben einer Textnachricht durch Blinken angezeigt. Im dunklen Schlafzimmer fällt das beim Löschen des Lichtes sofort auf.
Smartterminal Gira
Als neues Visualisierungsterminal befindet sich das Gira Smartterminal im Augenblick in der  Erprobungsphase. Für die Zukunft ist geplant, mit dem Smartterminal auch die Visualisierung
des Homeservers darzustellen und zu bedienen.